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Ein kurzer Abstecher auf die andere Seite der Welt

Am Montag, den 19. Juni standen wir alle mit gepackten Koffern am Flughafen Tegel. Nachdem auch unsere sperrigen Kulissen aufgegeben und Peter – unser Maskottchen – angeschnallt hatten ging es endlich los.
Nach 9 Stunden Flug und über einer Stunde UBahnfahrt, was durch unsere Kullissen zu einem echten Spontanproblem wurde, kamen wir bei unserem Couchsurfer Michael in den Suburbs von Chicago an.

Am Abend genossen wir dann unser erstes richtig amerikanisches Essen in einem kleinen Diner in der Nähe. Um das Schlafengehen noch etwas herauszuzögern gingen wir noch mit dem Hund von unserem Host zum Strand spazieren. Wieder zu Hause fielen wir alle tot müde auf unsere Luftmatratzen.

Nach einer schrecklich ungemütlichen Nacht erwartete uns am nächsten Tag die Stadt Chicago, die uns mit ihren Wolkenkratzern und kleinen Parks faszinierte. Michael führte uns auf seiner selbstorganisierten Walking-Tour durch die Innenstadt, an dem Willlis-Tower und der Backingham Fountain vorbei zum Millenium Park. Den Tag ließen wir dann in einem der vielen Parks am Rande der Stadt ausklingen, wo wir Schülern beim Baseballtraining zuguckten und uns daran machten den Text für unser Stück auf Englisch zu übersetzen.

In den nächsten Tagen erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. Durch Zufall entdeckten wir eine kleine Kunst Galerie, in der wir eingeladen
wurden, uns eine Aufführen von Kunstkursen verschiedener Highschools in Chicago anzuschauen. Die kostenlosen Snacks rundeten
den Nachmittag perfekt ab. Am darauffolgenden Tag wollten wir uns die kulturelle Vielfalt in Chicago verdeutlichen und machten einen Abstecher nach Chinatown, wo wir unseren Hunger mit chinesischen Backwaren stillten.

Abends saßen wir am Strand und arbeiteten an unserem Text. Bevor die Sonne gänzlich untergegangen war testeten wir ob der Lake Michigan ähnlich gute Badequalität hat wie unsere heimischen Seen. Den darauffolgenden Tag wechselten wir unseren Host. So lernten wir Matt kennen, einen jungen sportlichen und relaxten Typen, der uns sehr ans Herz wuchs.

Die neue Wohnung hatte den Vorteil auch einen großen Esstisch zu besitzen, der mit Euphorie zum Denken, Schreiben, Recherchieren und natürlich Essen genutzt wurde. Wir machten uns auch mit der stand-up-comedy in der „Second City“ vertraut. Unsere Kreativität wurde in den nächsten Tagen zusätzlich vom „Museum of contemporary art“ angeregt, in dem unter anderem Skulpturen standen, die nur aus Müll gebaut wurden. Montag Abend trafen wir uns mit den anderen OM-Leuten, die in Chicago angekommen waren. Im Morgengrauen des nächsten Tages begann die Fahrt nach Ames….

„Welcome“ to the World Finals of Odyssey of the Mind hieß es nach einer 6-stündigen Fahrt von Chicago nach Ames. Angekommen an der Iowa State University wurden wir von dem OM - Spirit und der lebhaften Atmosphäre bereits bei der Anmeldung überwältigt.
Nachdem wir die Zimmer bezogen und den Campus erkundet haben, verbrachten wir den Rest des Abends mit unserem Buddy Team aus Delaware.

Den nächsten Tag starteten wir schon sehr früh mit einem ausgiebigen Frühstück mit einer überwältigenden Auswahl. Da gabs wahrscheinlich alles von Muffins über Speck und Ei bis hin zu Eis und Cola, ALLES! Nachdem die Kräfte gestärkt waren, fingen wir an unsere Kulissen zu reparieren bzw. neu zu bauen mit den Materialien, die wir netterweise vom Personal bekommen haben. Mit kleinen Pausen und däftigen Stärkungen zwischendurch, verging die Zeit sehr schnell bis zur „Opening Ceremony“, die am Mittwoch um 19:30 anfing.

Atemberaubende Fülle an Farbe, Lust und Laune, here we come O M !!

Nachdem wir am Donnerstag unser Spontanproblem absolviert und den ganzen restlichen Tag gebastelt haben, hatten wir am Freitag um 9:27 schließlich den großen Auftritt, bei dem wir das Langzeitproblem im Problem 3 Div III vorstellten.

Nach der ganzen Arbeit, kam dann das Vergnügen. Coaches Competition, Graduation, Pin trading, International Festival und nicht zu vergessen das Chicken Spiel mit unserem Buddy Team und dem Team von der Freien Universität Berlin. Spaß stand auf jeden Fall ganz groß im Vordergrund!!

In diesem Sinne wollen wir uns nochmals bei allen bedanken, die uns so tatkräftig unterstützt haben.
Ein besonderer Dank vor allem an den Förderverein, Odyssey of the Mind und alle anderen Sponsoren.

Euer OM-Team Franca, Katja, Lisa, Flo und Georg
(Abiturjahrgang 2014)


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